Förderung

Das EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz (Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien)

„Zweck des Gesetzes ist es, … im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen.“

So steht es im EEG. Am 1. April 2000 begann die unglaubliche Erfolgsgeschichte dieses Gesetzes. Mit den neuen Technologien vor allem im Bereich der Photovoltaik und der Windenergie sind komplette Industriezweige entstanden – Deutschland in diesen Bereichen Weltmarktführer. Der Bereich der Energiegewinnung wurde völlig verändert – hin zu dezentraler Energiegewinnung, zur Schonung fossiler Energieressourcen, zu mehr Unabhängigkeit im Energiesektor.

Das EEG ist so angelegt, dass z. B. der Betreiber einer Photovoltaikanlage oder einer Windanlage den erzeugten Strom vorrangig in das vorhandene Netz einspeisen kann.
Hinzu kommt, dass er diesen eingespeisten Strom vergütet bekommt. Diese Förderung wird 20 Jahre lang (plus das Inbetriebnahmejahr) gezahlt. Die entstandenen Kosten sind nicht Steuer finanziert wie bei vielen anderen Subventionen, sondern werden auf den Strompreis, den alle Stromkunden zahlen, umgelegt. Diese EEG-Umlage ist derzeit stark in der Diskussion.

Das EEG ist langfristig angelegt:
Seit Einführung des Gesetzes war klar, dass die Einspeisevergütung kontinuierlich sinken wird – in der Photovoltaik momentan in Abhängigkeit von der Zubaurate. Während der Laufzeit des Gesetzes hatte sich die gesamte Branche auf unzählige geplante und plötzliche Änderung einzustellen.

Als die MRT GmbH 2004 die ersten Photovoltaikanlagen in Betrieb nahm, erhielten die Betreiber eine Einspeisevergütung von 57,4 Cent/kWh. Zum Jahresende 2012 liegt die Vergütung bei 17,45 Cent/kWh. Trotz dieser Senkung beobachten wir seit Jahren, dass die Refinanzierung einer Anlage (je nach Bauart, Größe und Ausrichtung) mit 10 – 12 Jahren sich kaum geändert hat. Der Grund: starke Preisanpassungen aus der Industrie. Die Förderung über das EEG hat erreicht, dass ein Industriezweig nachhaltig entwickelt worden ist – eine Erfolgsgeschichte.

Die neuste Fassung des EEG legt fest, dass bei einem Photovoltaik-Zubau von 52 Gigawatt das Gesetz seinen Zweck erfüllt hat. Die Förderung über die Einspeisevergütung läuft dann aus. Experten geben an, dass diese Fördergrenze ca. 2014 erreicht werden kann. Wenn Sie noch von der Einspeisevergütung profitieren möchten, sollten Sie mit der Entscheidung für eine Photovoltaikanlage nicht zögern.

Bei der Höhe der Einspeisevergütung haben wir derzeit die so genannte Netzparität erreicht. Es ist demnach günstiger, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen. Über den Eigenverbrauch lässt sich der wirtschaftliche Betrieb einer Photovoltaikanlage oder einer Kleinwindanlage darstellen.

Wir beraten Sie gern zur Förderung über das EEG und über die Höhe der konkreten Einspeisevergütung entsprechend Ihrer persönlichen Bedingungen.

Sie haben spezielle Fragen zum Erneuerbaren Energien Gesetz?
Hier können Sie in der Fassung mit den aktuellen Änderungen aus dem Jahr 2012 nachlesen:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/eeg_2014/gesamt.pdf

Weitere Fördergelder stellt das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern im Aktionsplan Klimaschutz zur Verfügung. Hier wird auf Antrag Photovoltaik und Speichertechnik gefördert. (www.lfi.de)